Amel, 16, Jena
Die Jugend von heute: Ausstellung über junge Stimmen bei Lernort Stadion

„Was ich anderen Jugendlichen gerne mitgeben möchte: Habt Mut zu sagen, was ihr möchtet. Traut euch, eure Meinung zu äußern!“

Hallo Amel, schön, dass du da bist! Stell dich als erstes doch mal vor.
Ich freu mich auch! Ich bin Amel, ich bin 16 Jahre alt, komme aus Jena und ich besuche eine Gesamtschule.
Woher kennst du Lernort Stadion und was hat dir an den Projekttagen gefallen?
Ich hatte das Vergnügen, an ein paar Projekttagen im Lernort Ernst-Abbe-Stadion in Jena teilzunehmen. Das hat richtig Spaß gemacht. Mir hat besonders gut gefallen, wie die Tage gestaltet sind: Es war total angepasst auf die Interessen und Bedürfnisse von jungen Menschen . Am meisten hat mir ein Fußballspiel gefallen, bei dem wir uns unsere eigenen Regeln ausdenken durften. Daneben hat mir gefallen, dass wir uns über konkrete Politik unterhalten haben und in einer Übung unsere eigenen Parteien gegründet haben. Die haben wir dann unserer Klasse vorgestellt. Anschließend haben wir eine kleine Wahl durchgeführt.
Wie sah die Partei aus, die du gegründet hast? Welche Ideen und Werte hat sie vertreten?
Wir haben die Partei für Arbeit vorgestellt. Unsere Partei wollte sich dafür einsetzen, dass Arbeiter fairer behandelt werden. Das war eigentlich auch alles gut im Team abgestimmt – aber dann hat eines unserer Gruppenmitglieder vor der Klasse unabgesprochen erzählt, unsere Partei wolle die NATO verlassen und ein Bündnis mit Russland eingehen. Dafür haben wir dann zu Recht viel Kritik von unseren Klassenkameraden bekommen. Das war dann auch der Grund warum wir keine einzige Stimme bei der Wahl bekamen.
Interessierst du dich auch sonst für Politik? Und hast du das Gefühl, dass der Projekttag etwas daran verändert hat, wie du selbst auf reale Politik schaust?
Ich schaue immer mal nach, was in der Politik passiert, weil es ja auch mit mir und meiner Zukunft zu tun hat. Aber ich würde jetzt nicht sagen, ich bin super tief in politischen Geschehnissen drin. Der Projekttag hat aber dazu beigetragen, dass ich mich jetzt mehr für die Details interessiere. Vorher habe ich da nicht so genau hingeschaut, aber seit dem Workshop schaue ich mir zumindest die etwas größeren Parteien etwas tiefergehend an.
Welche Themen interessieren dich besonders?
Ich finde es wichtig, wie die Parteien mit dem Mindestlohn umgehen wollen. Der Mindestlohn ist jetzt nicht schlecht, würde ich sagen, aber es könnte auf jeden Fall noch ein bisschen höher gehen, weil viele Sachen sehr teuer geworden sind. Als Vergleich: vor 10 Jahren, 2016, hättest du im Supermarkt viele Sachen für 99 Cent kaufen können. Wenn ich jetzt in den Supermarkt gehe und sehe, dass die gleichen Sachen 2 oder 3 Euro kostet, denke ich mir auch, das ist schon ganz schön teuer geworden. Da hilft mir der aktuelle Mindestlohn auch nicht so viel weiter.
Welche Unterschiede gibt es nach deinem Empfinden zwischen den Themen, auf die du als junger Mensch achtest im Vergleich zu einem 60-Jährigen?
Ich glaube, bei mir ist es so: Ich fokussiere mich auch mehr darauf, wie es mir gehen würde, wenn ich von einer politischen Entscheidung betroffen wäre. Zum Beispiel, wie ich mit einem Mindestlohn von 13 Euro leben würde. Ich glaube, etwas ältere Menschen sehen es etwas anders. Die meisten 60-Jährigen denken stärker an ihre potenzielle Rente, da spielt der Mindestlohn dann weniger eine Rolle. Eher, wie hoch die Preise sind, weil auch die Rente nicht so hoch ist. Die meisten machen sich weniger Sorgen um die ferne Zukunft. Sie kümmern sich, glaube ich, eher darum, was jetzt in naher Zukunft passieren wird.
In Thüringen darf man ja sogar ab 16 wählen, das heißt, du darfst bei der nächsten Wahl wählen…
Ich bin aber der Meinung, man sollte 16-Jährige nicht wählen lassen.
Wieso nicht?
Die Meinung 16-Jähriger ist meistens, naja, sagen wir mal so, nicht die Überlegteste. Das gebe ich auch bei mir selber sowas von zu. Manchmal, wenn ich meine Meinung zu irgendwas sage, ist es fundiert, aber oft auch nicht. Das ist nicht so einfach zu erklären, aber die Sicht von 16-Jährigen auf Politik ist nicht so weitsichtig. Ich und mein Umfeld wissen oft noch zu wenig über Politik. Ich finde, viele haben ihre Meinung dazu noch nicht genügend ausgeprägt.16 ist eben auch ein ganz schön wildes Alter: man geht so langsam ins Erwachsenenleben über und macht sich dann auch viele Gedanken über verschiedenste Sachen. Wenn da noch Wahlen dazu kommen, habe ich Sorge, dass die 16-Jährigen zu leicht manipuliert werden können. Es braucht auch mehr Projekte wie die von Lernort Stadion. Das war richtig gut, danach hatte ich ein viel größeres Sichtfeld. Solche Programme braucht es, damit Jugendliche wissen, was überhaupt politisch abgeht.
Ab 18 dürfen alle wählen. Wieso machen diese zwei Jahre für dich so einen Unterschied?
Vor allem, weil sich in den zwei Jahren noch sehr viel verändert. Mit 16 ist man noch mitten in der Pubertät, da denkt man vielleicht noch ein bisschen weniger überlegt über Sachen nach. 16-Jährige sind auch oft kurz davor, die Schule zu verlassen, gehen in die Ausbildung und bekommen erst langsam viel mehr Verantwortung über ihr Leben. In diesen zwei Jahren passiert noch sehr viel.

Wenn du an die Zukunft denkst: Über welche Themen machst du dir Sorgen bzw. Gedanken? Oder siehst du alles sehr entspannt?
Ich habe zwar Ängste, aberich bin ein Mensch, der Sachen entspannt sehen möchte. Ich möchte das Leben nicht zu ernst nehmen. Manche denken, das Menschenleben ist lang, aber ich finde, dein Leben ist zu kurz, sich die ganze Zeit Stress zu machen. Wenn man mal darüber nachdenkt: Von seinem Leben ist man 10 bis 13 Jahre in der Schule. Dann macht man vielleicht noch eine Ausbildung, die geht auch zwei bis drei Jahre. Danach arbeitet man 40, 50 Jahre durch. Meist acht Stunden am Tag. Da hat man einfach zu wenig Zeit. Und wenn man sich dann auch noch unnötigen Stress macht und das Leben zu ernst nimmt und nicht auch ein bisschen Spaß hat…
Ja voll, das kann ich verstehen. Worauf freust du dich besonders in nächster Zeit? Oder genereller: Was möchtest du erreichen?
Anders als die meisten Leute in meinem Alter freue ich mich eigentlich immer auf die Schule. Es sind zwar nicht alle Fächer toll, aber ich gehe da auch hauptsächlich gerne hin wegen meinen Freunden. Natürlich gebe ich mir Mühe im Unterricht und versuche mich zu melden, wo ich kann, aber am Ende geht man hin um Spaß zu haben mit seinen Freunden Ich unternehme auch gerne Sachen mit meinen Freunden oder meinem großen Bruder.
Wenn du mit deinen Freunden etwas unternimmst, was sind Aktivitäten, die ihr gerne macht?
Wir sind öfters draußen, spielen Fußball oder Basketball. Ab und zu gehe ich mit zu deren Trainings. Manchmal ist das Ringen, manchmal ist das Badminton. Wir gehen auch sehr oft ins Schwimmbad. Manchmal sind wir auch bei mir zu Hause und spielen auf der Konsole. Früher, als wir 12-14 Jahre waren, sind wir eigentlich jeden Tag ins Jugendzentrum gegangen. Das waren einfach nur tolle Zeiten. Aber jetzt bin ich langsam raus aus dem Alter, wo ich zum Jugendzentrum gehe.
Habt ihr auch genug Möglichkeiten, um Sachen zu machen, die nicht so viel Geld kosten?
Ich würde schon sagen, es gibt schon genügend Möglichkeiten in Jena, die nicht viel Geld kosten, man muss halt einfach nur genau schauen. Ich bin aber auch einer der Typen, der im Zweifel für seine Freunde zahlt, weil sie nicht arbeiten, aber ich schon. Ich habe daher gerade mehr Geld als sie, deshalb ist es nur fair, wenn ich dann auch mehr zahle. Man muss ja auch nicht immer dahin gehen, wo es teuer ist. Man kann ja stattdessen auch zum Skaterpark gehen, dort abhängen oder mal ein Eis essen gehen und einfach spazieren gehen.
Geht ihr manchmal auch ins Stadion zum Fußball?
Ein paar Leute aus meiner Freundesgruppe gehen da sehr oft hin. Zum Beispiel eine meiner Klassenkameradinnen, sie ist Hardcore Jena-Fan und bei jedem Spiel dabei. Sie hat schon so oft unsere Pläne abgesagt, nur weil sie dort hingehen wollte. Ich persönlich gehe eher selten ins Stadion, ich bin nicht so im Fußball drin. Ich schaue nur manchmal Spiele von Spielern, die ich mag.
Aber wenn dich Fußball dann gar nicht so sehr interessiert, hat dich das dann trotzdem gecatcht, als ihr hier wart im Lernort im Stadion? Oder war es dir eigentlich egal?
Nee, das war mir definitiv nicht egal. Das war kurz nachdem das Stadion wiedereröffnet wurde, da waren die meisten aus unserer Klasse auch noch nie drin gewesen. Mich hat schon interessiert, wie es im Stadion aussieht. Wir haben eine kleine Tour bekommen, und durften alles anschauen. Wir waren auch direkt neben dem Feld, aber nicht auf dem Feld, das durften wir nicht.
Die heilige Regel, niemals den Rasen betreten… (lachen)
Ja, das wäre sonst ganz schön teuer. Wir durften uns auch auf die Plätze von den Spielern setzen. Für mich war es auch das erste Mal im Stadion und bei einem Spiel.
Welche Wirkung hat der Fußball auf junge Menschen?
Ich hab mal ein Praktikum in der Grundschule gemacht, da waren fast alle in der Klasse große Fußballfans. Die haben den ganzen Tag in den Hofpausen nur von Fußball geredet und Fußball gespielt Sie möchten wie ihre Vorbilder sein. Da habe ich oft gehört: „ich möchte wie Messi sein“ oder „ich will wie Ronaldo sein“.
Hast du Vorbilder?
Aus dem Sport vor allem Volleyballspieler, Miyamoto, aus dem japanischen Nationalteam, meinem Lieblingsteam, ist da ganz weit oben. Nishida Yuji auch… Ich würde mir manchmal schon wünschen, ich wäre wie die. Aber so aus meinem persönlichen Leben sind mein großer Bruder und mein Vater meine Vorbilder. Also mein großer Bruder musste die neunte Klasse einmal wiederholen und hat sich dann gesagt „nee, ich gebe mir jetzt Mühe“. Und dann hat er seinen Realschulabschluss mit 1,2 gemacht.
Bei meinem Vater war es ähnlich. Wir sind 2015 nach Deutschland gekommen und innerhalb von gut einem Monat hatte er einen Job. Er hat fünf Jahre durchgearbeitet, dann ist die Firma ist pleite gegangen. Innerhalb von zwei Wochen hatte er wieder einen Job. Ich finde, mein großer Bruder und mein Vater haben etwas im Leben geschafft, deswegen nehme ich mir gerne ein Vorbild an ihnen.
Welche Herausforderungen siehst für dich?
Mir fehlt einfach die Disziplin, irgendwas so richtig durchzuziehen, was mir keinen Spaß macht. Mein großer Bruder und mein Vater sind da etwas anders. Um also so viel zu schaffen wie die müsste ich etwas an mir ändern. Ich habe auch viel Respekt vor Klassenkameraden, die wirklich für große Tests stundenlang lernen, während ich mich manchmal nur für 20 Minuten hinsetze. Meiner Meinung nach ist es selbstverständlich, andere Leute zu respektieren für etwas, dass sie können, was du persönlich nicht so gut kannst.
Als du klein warst seid ihr oft umgezogen. Kannst du uns mehr darüber erzählen?
Ich wurde in Serbien geboren. Wegen der Behinderung meines kleinen Bruders sind wir dann von Serbien nach Schweden und später nach Deutschland umgezogen. Hier ist die medizinische Versorgung für ihn besser. Am Anfang war der Umzug schwer für mich. Ich hatte in meiner alten Heimat Freunde und wollte nicht gehen. Mittlerweile finde ich es gut, dass wir das gemacht haben, weil mein kleiner Bruder hier zumindest teilweise ein normales Leben führen kann. Man kann sich nicht immer alles aussuchen, man muss damit leben, was kommt.

Wie war das für dich als Kind, als du nach Schweden oder dann später hier nach Deutschland gezogen bist? War es einfach, dich zu integrieren?
An den Umzug von Serbien nach Schweden erinnere ich mich kaum. Ich weiß nur noch, dass ich erst nach einem Monat angefangen habe zu realisieren, dass ich meine Freunde nicht mehr sehen werde. Dann habe ich viel geweint. In Schweden waren wir nicht lange, nur eineinhalb bis zwei Jahre. Da kannte ich kaum Leute, nur unsere Nachbarin, die uns immer Obst aus ihrem Garten geschenkt hat. Der Umzug von Schweden nach Deutschland war dann nicht so schlimm. Zum Glück war ich noch ein Jahr im Kindergarten und konnte da die Sprache etwas lernen, bevor ich in die Schule kam. Die erste Klasse musste ich dann einmal wiederholen, weil ich zwar okay sprechen konnte, aber das Lesen hatte ich gar nicht drauf. Ich erinnere mich noch, wie meine Deutschlehrerin immer sagte: „Amel, hör auf zu raten!“. Da meine Eltern aber nicht gut Deutsch konnten, musste ich auch schon in jungem Alter direkt bei dem Papierkram mithelfen.
Ich habe auch viele Freunde mit migrantischem Hintergrund, mit denen spreche ich auch darüber, wie das für die war und sie haben gesagt, dass es auch für sie ein bisschen schwer war. Ein Freund von mir hat zum Beispiel gesagt, er hatte viele Freunde in Syrien und gerade am Anfang war es hier schwer für ihn. Er hat aber auch gesagt, die Leute um ihn herum haben ihm auf jeden Fall geholfen, hier anzukommen. Ich glaube, es kommt immer auf die Situation an, je jünger du bist, umso weniger stört es dich.
Inwiefern hat das euch als Familie beeinflusst, dass ihr das für deinen kleinen Bruder gemacht habt?
Ziemlich dolle. Ich meine, ich hab meinen Opa nie kennengelernt, meine Oma nur selten gesehen. Aber solange es für meinen kleinen Bruder ist, mache ich alles mit. Ich wünsche ihm viel Glück. Er wird’s brauchen. Und eine tolle Zukunft, in der er hoffentlich zumindest teilweise normal Leben kann. Dafür werde ich auch versuchen zu sorgen. Denn wenn meine Eltern nicht mehr da sind, dann ist es die Aufgabe von uns Geschwistern, sich um ihn zu kümmern.
Du sagst, du wünscht deinem Bruder Glück: Was wünschst du dir für dich selbst?
Also, so eine richtige Vorstellung davon hab ich nicht. Ich will da nicht zu weit in die Zukunft denken.. Ich würde mir wünschen, dass ich später den Beruf bekomme, den ich mir auch wünsche. Und auf jeden Fall, dass ich erstmal meinen Realschulabschluss schaffe. Ich hoffe, dass ich bis dahin auch herausgefunden habe, was ich danach machen will. Ich würde gerne später im sozialen Bereich arbeiten. Ich möchte nicht viel Geld verdienen, aber so, dass ich ordentlich leben kann. Und dafür reichen halt meistens soziale Berufe nicht. Vor allem sind die Arbeitsbedingungen oft hart: Ich habe ein Praktikum im Seniorenheim gemacht, das war wirklich anstrengend.
Was würdest du in unserer Gesellschaft gerne ändern?
Negativität. Also ich bin ein positiver Mensch. Ich versuche auch in schlechten Situationen immer ans Positive zu denken und ich finde, viele Leute denken zu negativ. Wie willst du im Leben weiterkommen, wenn du die ganze Zeit negativ denkst? Man muss nicht immer direkt ans Positive denken, aber manche denken nur ans Negative. Versucht euch einfach selbst ein bisschen Mut zu geben, denn ich bin der Meinung, wenn du was willst, kannst du es schaffen. Du musst es einfach nur machen.
Wenn du dir was wünschen könntest von der Politik, was wäre das?
Bei der Politik? Die sollen sich auch mal ein bisschen mehr umschauen. Wenn ich entscheiden dürfte, würde ich weniger ins Militär, mehr in die Gesellschaft investieren. Außerdem haben wir, wie viele andere Länder auch, das Problem mit den Obdachlosen. Ich würde gerne irgendwas machen, damit die Leute wieder auf die Beine kommen. Eigentlich gibt es in Deutschland schon einiges an Hilfsangeboten, aber viele wissen davon gar nicht. Ich habe manchmal das Gefühl, die Politiker hören nicht zu und sehen auch nicht, was in der Gemeinschaft passiert. Es sollte mehr Optionen geben, wo junge Menschen ihre Meinung einbringen können.
Wie siehst du das auf Social Media mit Leuten in deinem Alter und Politik?
Viele äußern da ihre Meinung und posten auch Sachen über Politik. Es ist auf jeden Fall ein Weg Politik zu verbreiten, da erreicht man vor allem viele Jugendliche. Aber das größte Problem sind Fake News. Dafür muss man schon ein gutes Auge haben, manche wirken sehr realistisch und schwer zu identifizieren. Wenn da eine Nachricht ist, bei der ich mir nicht ganz sicher bin, ob es Fake News oder richtige News sind, versuche ich weiter zu recherchieren.
Möchtest du zum Abschluss noch etwas ergänzen?
Ich würde gerne nur noch eine Sache sagen, quasi meine Punchline: Politik muss nicht immer trocken sein, es kann auch Spaß machen. Viele Jugendliche haben Angst ihre Meinung zu äußern. Deswegen möchte ich euch mitgeben: habt diesen Mut, äußert eure Meinung und vergesst einfach nicht, wer ihr seid.







